Wir freuen uns darüber, dass die Gottesdienste in Bonndorf und Grafenhausen gut besucht waren.
Dekoration Grafenhausen
Die musikalische Gestaltung übernahmen in Bonndorf der katholische Chor aus Ewattingen und in Grafenhausen die Gesangsgruppe Laudate.
Im Anschluss gab Bilder und Informationen aus dem Land Palästina und landestypische Kleinigkeiten zu essen.
Es ist schon ein besonderes Gefühl, zu wissen, dass der gemeinsam gebetete Gottesdienst an diesem Abend rund um die ganze Welt mit denselben Worten gefeiert wurde.
In diesem Jahr wurde besonders der Sehnsucht nach Frieden Ausdruck verliehen.
Und wir sind überzeugt, dass unser gemeinsames Gebet wichtig ist und zählt.
Und weil Weltgebetstag so viel mehr ist.
Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich Frauen dafür, dass Mädchen und Frauen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können.
So entstand die größte Basisbewegung christlicher Frauen weltweit.
Mit unserer Kollekte unterstützt der deutsche Weltgebetstag über 100 Partner-Organisationen weltweit.
Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Gaben. In Grafenhausen bestand die Gelegenheit Kulinarisches und Kleinkunst aus dem Weltladen Tiengen zu kaufen.
Allein in Deutschland machen jedes Jahr hunderttausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder mit.
Weitere Informationen unter: www.weltgebetstag.de.
Lernen auch Sie die spannende Bewegung des Weltgebetstags kennen und feiern Sie mit.
Was kann ich denn für den Frieden tun? Ich bin doch machtlos! Hat denn meine Stimme überhaupt Gewicht?
In einer Fabel wird erzählt:
"Sag mir, was wiegt eine Schneeflocke" fragte die Tannenmeise die Wildtaube. "Nicht mehr als ein Nichts", gab sie zur Antwort. "Dann muss ich Dir eine wunderbare Geschichte erzählen", sagte die Meise.
"Ich saß auf dem Ast einer Fichte, dicht am Stamm, als es zu schneien anfing; nicht etwa heftig im Sturmgebraus, nein, wie im Traum, lautlos und ohne Schwere. Da nichts Besseres zu tun war, zählte ich die Schneeflocken, die auf die Zweige und auf die Nadeln des Astes fielen und darauf hängenblieben. Genau dreimillionen-siebenhunderteinundvierzigtausendneunhundertzweiundfünfzig waren es. Und als die dreimillionensiebenhunderteinundvierzig-tausendneunhundertdreiundfünfzigste Flocke niederfiel, nicht mehr als ein Nichts, brach der Ast ab." Damit flog die Meise davon.
Die Taube, seit Noahs Zeiten eine Spezialistin in dieser Frage, sagte zu sich nach kurzem Nachdenken: "Vielleicht fehlt nur eines einzelnen Menschen Stimme zum Frieden der Welt."